Netzwerk Kirchenreform - Saturday, 4. September 2010
Druckversion der Seite: REGION ALS PERSPEKTIVE FÜR GEMEINDE-ORIENTIERTE KIRCHE
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„Unsere Daten woll’n wir nicht raten“

Region als Perspektive für Gemeinde-Orientierte Kirche

  

Reformprojekt

„Unsere Daten woll’n wir nicht raten“

   

Wo?

Region Leinetal; Kirchenkreis Leine-Solling; Landeskirche: Hannover

   

Kurzbeschreibung

Erhebung von Daten über die kirchliche Situation in den Dörfern; verbunden mit der allgemeinen Dorfentwicklung mit dem Ziel, den Bedarf der Kirchenmitglieder; besonders auch der distanzierteren, an kirchlichem Handeln zu bestimmen.

   

Wann?

2003/2004

 

 

 

I. Ausgangslage (1995): Leitfragen

    

Wer handelt

Subjekt: Projektgruppe (15 Personen); darunter 2 Pastoren

 

 

Wie

Ausgangspunkt: Neugeschaffener Kirchenkreis will regionale Projekte schaffen, dies aber nicht „von oben“, sondern auch „von unten“ entscheiden;

Im Projekt selbst sollen möglichst viele Menschen selbst involviert werden „involvieren, statt informieren“; insgesamt sieben Ortsbefragungen.

 

 

Mit Wem?

Adjuvanten: Projektausschuss des KKT; externer Berater

 

 

Was wird

Objekt: Beschaffung von Daten, die das Bedürfnis der der Kirche Nahe-/Fernstehenden widerspiegeln und aus denen der Bedarf für zukünftige kirchliche Angebote abgeleitet werden soll

 

 

Warum

Adressant: Unsicherheit, welche regionalen Projekte denn überhaupt von den Gemeindegliedern gewünscht seien

 

 

Für Wen angestrebt?

Adressat: für Kirchenmitglieder und Kirchengemeinden: „Kirche sein für die Menschen im Kirchenkreis Leine-Solling“ (3)

    

Ziele:  

  

Ziel des Projektes ist die Beschaffung von Daten, die das Bedürfnis der der Kirche Nahe-/Fernstehenden widerspiegeln und aus denen der Bedarf für zukünftige kirchliche Angebote abgeleitet werden sollte.

In diesem Projekt ging es also vorrangig um die Frage, in welche Richtung sich Kirchengemeinden einer Region weiter entwickeln können und sollen. Noch konkreter ging es um folgende Hauptfrage: Wie lässt sich herausfinden, was die Menschen in den ausschließlich dörflich strukturierten Gemeinden wollen, welchen Bedarfen und Bedürfnissen durch Kirchengemeinden wie entsprochen werden kann?

Bei diesen Überlegungen wurde der Gruppe deutlich, dass von anderen Stellen (Vereine) bereits schriftliche Befragungen  (zum Thema Jugendarbeit) durchgeführt wurden. Dieses wiederum lenkte die Aufmerksamkeit dahin, die kirchlichen Befragungsinteressen mit den weltlichen Interessen zu verbinden. Im Idealfall können dadurch gleiche und unterschiedliche Interessen erkannt werden. Schließlich wird unterstellt, dass Gemeinsamkeiten die Akzeptanz kirchlicher Entwicklungen erhöhen helfen.

 

Beschreibung einer Reformepisode:  

Ergebnisse aus einer Zelt-Diskussion im Dorf Iber  

   

Im Dorf Iber wurde, nachdem bereits in sechs anderen Gemeinden eine methodisch vergleichbare Befragung durchgeführt wurde, im Pfarrgarten in der Sommerzeit ein Zelt aufgebaut, in dem die zu erwartende große Zahl von Interessierten aufgenommen werden konnten

Im Rahmen der Anfangsphase („Ortsentstehung aufzeichnen“) wurden folgende Kommentare zum Ortsbild von Iber abgegeben

 

Wie sehen Sie die aktuelle Situation in Iber heute?

 

Wenn Sie Iber bewerten sollen, was fällt Ihnen dazu ein?

Auf der Habenseite

 

Auf der Sollseite

 

Was bedeutet für Sie in Iber heute "Die Kirche ist im Ort"? (Haben)

 

Was müsste passieren, damit die Kirche in Iber weiter attraktiv bleibt? (Soll)

 

Feststellung aus der Runde

 

Auf den Punkt gebracht: Was ist für Sie das Wichtigste an/in der Kirche?